Vereine : Freundschaftsclub
- Aktivitäten:
- Kaffeenachmittag
- Eine Tagesfahrt im Jahr
- Preisskat
- Knobeln
| Vorstand seit 2002 | |
|---|---|
| Präses | Pfarrer Thomas Blumenberg |
| 1. Vorsitzende |
Christa Ewens |
| Stellvertr. Vorsitzende |
Ute Jendrysik |
| Kassenführerin | Monika Hippel |
| Schriftführerin | Regina Steckel |
| Erweiterter Vorstand | |
| Linda Kopp | |
| Maria Rudolph | |
| Anneliese Schöttelndreier | |
| Beatrix Schulze | |
| Doris Tunkel | |
| aktuelle Mitgliederzahl: | 135 |
| Stand: 2007 | |
Vereinsgeschichte
- Frohsinn und Geselligkeit
Last uns pflegen alle Zeit!
Froher Mut und heit´rer Sinn
Bringt dem Menschen nur Gewinn.
- Die Musen stehen bei uns in Gunst:
Ernst ist das Leben, heiter die Kunst.
Die Gründung des Freundschaftsclub "Einigkeit", am 25.Januar 1928 von 31 Gründern ins Leben gerufen, hatte einen gesellschaftlichen und musischen Charakter. Man wollte Frohsinn und Geselligkeit üben allezeit.
Gerade der Wahlspruch: Gut Freund - Allzeit besagt, dass wir Freundschaftsbrüder stets Freunde, ja Brüder sein wollen. Der Club machte es sich zur Aufgabe durch das Theaterspiel (Laienspiel) und die Arbeit in der Mandolinengruppe das Kulturleben und den Heimatgedanken - vor allen bei der Jugend - zu pflegen und zu fördern. Unsere Handwerker, die überwiegend in der Fremde von Fastnacht bis Kirmes ihrem Broterwerb nachgehen mussten, brachten aus der Ferne nicht nur gesellschaftliches Gedankengut mit in unser Dorf, sondern auch in musischer Hinsicht Kenntnisse und Fertigkeiten, besonders im Laienspiel und beim Musizieren auf der Mandoline u. a. Instrumenten. Da taten sich Gleichgesinnte in der Laienspielgruppe zusammen, um mit ihrem Können allen Mitmenschen Freude und Frohsinn zu bereiten und ihnen die Sorgen des Alltages abzunehmen. Da musste fleißig geprobt werden, bis ein Theaterstück unter der Regie des altbewährten "Theaterhasen" Ludwig Kroll und später Paul Schönekeß richtig saß und man den Beifall der Zuschauer am Schluss der Vorstellung einstecken konnte.
Nach dem Protokoll der Gründungsversammlung vom Mittwoch, den 25.Januar 1928 trafen sich in der Gastwirtschaft Bursch alle Interessenten zur Gründung eines Freundschaftsclub, wobei der Vorstand des Rhumspringer Freundschaftsclubs über Gründe und Ziele informierte. Zugleich wurden Statuten aufgestellt und der Vorstand in geheimer Wahl gewählt:
- 1.Vorsitzender: Franz Degenhard
- 2.Vorsitzender: Eduard Bock
- Kassierer: Gustav Diedrich
- Schriftführer: Adolf Arend
- Ordner: Paul Otto und Gustav Mecke
Als Eintrittsgeld wurde 1 M, als monatlicher Beitrag 30 Rpf. erhoben.
Gleichzeitig wurde beschlossen am 12. Februar eine Gründungsfeier mit Tanz zu veranstalten.
Wer sind die Gründer des Freundschaftsclub? Adolf Arend, Franz Arend, Eduard Bock, Franz Bock, Otto Bock, Ignatz Bock, Otto Bursch, Franz Bursch, Franz Degenhard, Karl Diedrich, Paul Diedrich, Franz Diedrich, Gustav Diedrich, Alois Diedrich, Hermann Kirchner, Willi Kirchner, Albert Kürtzinger, Ernst Kopp, Ludwig Kroll, Karl Kroll, Adolf Hartmann, Otto Holzapfel, Alois Seseke, Anton Sigel, Karl Lehne, Gustav Mecke, Robert Rust, Bernhard Trümper, Paul Otto, Franz Wucherpfennig, Adolf Otto.
In der Mitgliederversammlung am ersten Pfingsttag befasste man sich mit der Anschaffung einer Vereinsfahne, womit der Vorstand betraut wurde. 150 bis 200 M sollte sie etwa kosten, und sollte ein einmaliges Fahnengeld von 5 M erhoben werden. Im September 1928 wurde die neue Fahne den Mitgliedern vorgestellt.
Fast gänzlich zum Erliegen kam die Vereinstätigkeit durch die Kriegseinwirkungen, einige Freundschaftsbrüder kehrten aus dem Völkerringen nicht mehr zurück.
Lt. Meldung vom 13.Febrar 1946 - gerichtet an Adolf Arend, Rüdershausen Nr. 100 -durch die englische Militärregierung konnten ohne Bedenken Versammlungen abgehalten werden.
Nach so langer Zeit fand dann am 17. Februar 1946 im Gasthaus Kirchner eine Versammlung statt, wobei der Vorstand gewählt wurde:
- 1.Vorsitzender: Adolf Arend
- Schriftführer: Willi Kroll
- Kassierer: Heinz Schönekeß
- Ordner: Adolf Hartmann
In der zweiten Versammlung am 7.April 1946 übernahm der alte Vorsitzende Franz Degenhard die Leitung des Vereins, Adolf Arend wurde zweiter Vorsitzender.
Jede Kriegerwitwe erhielt als einmalige Unterstützung vom Freundschaftsclub 50 RM; insgesamt wurden 500 RM verteilt. Im Jahr 1947 eine Gesamt spende von 1.500 RM.
Da die erste Fahne verloren gegangen war, wurde am 10. Juli 1949 eine Fahne geweiht.
Im Jahr 1953 fand auch die Gründung der Mandolinengruppe statt. Die erste Leitung hatte Theodor Degenhard übernommen. Die ersten Spieler waren Otto Bartz, Gregor Otto, Karl Windolph, Oswald Diedrich, Erhard Arend, Otto Engelhardt und Engelbert Mecke.
Leitung der Mandolinengruppe :
1955 Herr Sommer1957 Hptl. Aloys Bernd
und seit 1958 Otto Engelhardt.
Das erste Ständchen brachte man dem 1. Vorsitzenden Karl Windolph zum Geburtstag dar, und das zweite dem Hochzeitspaar Engelbert Mecke.
1965 wurde für den Bau der Wasserburg in der Freundschaftsquelle (Kleperbergsquelle) das Fundament gegossen, in den Pfingstferien von den Gebrüder Bernd aufgebaut und später (am 26. Juni 1966 ) as Geschenk des MGV Cäcilia an den Freundschaftsclub übergeben. Die Einweihung fand auf dem Saal der Gaststätte Kirchner statt, weil wegen schlechten Wetters die Einweihung am Freundschaftsquell nicht stattfinden konnte. Dennoch fanden sich genug Unentwegte, die spontan einen Trecker mit Anhänger vorfahren ließen, um trotz der aufgeweichten Feldwege dem 1 km entfernten Quell einen Besuch abzustatten.
Vom 19.Mai bis 21. Mai 1978 wurde das 50 jährige Bestehen des Freundschafsclub und das 25 jährige Bestehen der Mandolinengruppe gefeiert.
1980 wurde die Vereinssatzung überarbeitet und beim Amtsgericht die Eintragung in das Vereinsregister beantragt.
Im Jahr 1987 löste sich die Mandolinengruppe vom Freundschaftsclub.
Vom 4. Juli 2003 bis 6. Juli 2003 feiert man das 75 jährige Bestehen des Freundschaftsclub, und gleichzeitig das 50 jährige Bestehen der Mandolinen- und Gitarrengruppe.
Der Freundschaftsclub beteiligte sich auch an den Festlichkeiten innerhalb der Ortschaft sowie bei den örtlichen Vereinen.
Gut Freund - Allzeit
Gerhard Koch
1. Vorsitzender